Wie ist dein Name?
Claudia.
Wie alt bist du?
69.
Wie bist du auf die Burg gekommen?
Auf die Burg? 1977, als Studentin. Da bin ich das erste Mal auf der Sommerwoche gewesen. Dann bin ich ziemlich regelmäßig hier gewesen mit ein bisschen Pausen.
Was machst du außerhalb der Burg?
Ich bin Biologin, hab´ an der Uni Kassel gearbeitet, bin im Moment schon im Ruhestand, aber mache noch eine ganze Menge Projekte in der Uni, hab´ da die Lehramtsausbildung mitgemacht, war da auch Stellvertretungsprofessorin. Ja, und außerhalb mach ich ganz viele Ehrenämter und Naturschutz und Ökologie und Evolution. Also, das bei so einem langen Leben so kurz zu erzählen ist ein bisschen schwierig, aber ich mache ziemlich viel außerhalb der Burg. Vielleicht ist das noch wichtig: Ich bin Kuratoriumsvorsitzende von den Schülerakademien.
Wann und in welcher Form warst du zum ersten Mal auf der Burg?
Als Studentin, 1977.
Was war dein bestes Erlebnis auf der Burg?
Als Niklas und Mirjam elf und dreizehn waren, sind wir zum ersten Mal zur Sommerwoche gefahren und ich war mir nicht sicher, wie das gehen würde und die haben sofort sich hier so wohl gefühlt und sich zuhause gefühlt und das ist, glaube ich, für mich das beglückendste auf der Burg, dass die jetzt auch irgendwie Teil der Burg geworden sind.
Welche Lebensweisheit willst du den Schüler*innen hier mitgeben?
Ich finde die Schüler*innen ziemlich toll und finde, so viel Weisheit kann ich denen eigentlich gar nicht mehr mitgeben. Ich würde immer sagen: ,,Traut euch selbst das zu, was ihr könnt, aber werdet nicht arrogant dabei.“

Bearbeitet und gekürzt durch unknownuseer.
