Interview mit Albert

Wer ist nicht daran interessiert, die Personen, die uns in 10 Tagen auf der Burg mehr beibringen, als in den restlichen 355 jeder andere Mensch, genauer kennenzulernen? Hier haben wir Albert interviewt und finden mehr über ihn heraus.

Wie heißt du?

Albert.

Wie alt bist du?

Ich bin 26 Jahre alt.

Wie bist du auf die Burg gekommen?

Ich habe viermal die pädagogische Betreuung auf der Burg gemacht, alle vier Male mit Rebekka zusammen und über sie bin ich auch hier hergekommen, weil wir beide im Evangelischen Jugendwerk Hessen als ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind. Rebekka dachte auf dem Heimweg von einem Ausbildungskurs, den wir zusammen besucht haben, in einem sehr heißen Bus, in dem die Klimaanlage ausgefallen ist, das ist das Setting, um Albert zu fragen, ob er auch mal auf die Schülerakademie möchte. Und vor lauter Hitzeschlag hab ich natürlich auch Ja gesagt, es blieb ja nichts anderes übrig. Joa, und so bin ich das erste Mal auf die Burg gekommen.

Was machst du außerhalb der Burg?

Ich bin Psychologe und mache gerade die Weiterbildung zum Psychotherapeuten. Ich bin dafür in Mannheim, das heißt, ich hüpfe gerade in einer Klinik und bald in einer Ambulanz durch die Gegend und mache Psychotherapie. Und nebenbei hab ich ganz viele Seminare am Wochenende, in denen ich noch mehr darüber lerne. Und wenn das noch nicht reicht, dann bin ich in Frankfurt am Promovieren. Aber das ist ein Thema für wann anders.

Wann und in welcher Form warst du das erste Mal auf der Burg?

Als pädagogische Betreuung dann mit Rebekka zusammen, 2018.

Was war dein bestes Erlebnis auf der Burg?

Ich glaube, es ist nicht ein spezifisches Event in dem Sinne, es ist die Gesamtdynamik der Gruppe, und zwar jedes Jahr. Dass die ganze Gruppe aus Team und Teilnehmenden sich mega schnell mega eng zusammenfindet, total viel Spaß und Lust hat, viele Leute bereit sind, auch mal ganz neue Sachen auszuprobieren und alle trotzdem sehr achtsam und freundlich miteinander umgehen und sich viel Mühe geben, dass sich jede*r auch inkludiert fühlt.

Welche Lebensweisheit möchtest du deinen Schüler*innen mitgeben?

Macht die Sachen, die euch interessieren und nicht automatisch die Sachen, in denen ihr gut seid. Wenn euch die Sachen, in denen ihr gut seid, interessieren, dann macht sie. Aber wenn es Sachen gibt, auf die ihr viel mehr Lust habt, obwohl ihr in irgendwas extrem gut seid, dann bleibt trotzdem an den Sachen dran, die euch interessieren.

Bearbeitet und gekürzt durch magiconion92.

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