Ein Tagesablauf an der HSAKA 2023

In diesem Post erfährst du, wie ein typischer Tag an der Mittelstufenakademie 2023 für uns aussieht. Natürlich gibt es immer ein paar kleine Abweichungen oder andere Angebote zusätzlich zum Programm, aber theoretisch würde ein Tag hier auf Burg Fürsteneck wie folgt ablaufen:

Das offizielle Programm startet täglich morgens um 7 Uhr. Tatsächlich fühlt sich dieses aber eher inoffiziell an, denn die morgendlichen küAs (kursübergreifende Aktivitäten) bestehen aus Joggen, Yoga oder Frühsport und die meisten übersehen diesen Programmpunkt lieber mal öfters – natürlich ganz ausversehen 😉 – um noch etwas länger schlafen zu können. Diese Angebote sind allerdings auch freiwillig und finden auch nicht jeden Morgen alle statt.

Die erste wirkliche „Aktivität“ und auch ein großes Highlight für viele, startet um 7:45 Uhr – das Frühstück im Speisesaal. Hier haben alle von viertel vor acht bis 20 nach Zeit,  sich am Frühstücksbuffet zu bedienen, welches aus verschiedenen Backwaren, Aufstrichen, Müslis, Rohkost und Getränken wie Tees, Säften und Zitronenwasser besteht. Gegessen wird an mehreren Gemeinschaftstischen und da es keine feste Sitzordnung gibt, kommt man jeden Morgen mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammen, wodurch angeregte Gespräche, neue Bekanntschaften und sogar Freundschaften entstehen.  

Zehn Minuten nach Ende des Frühstücks – 8:30 Uhr – beginnt auch schon das Morgenplenum. Normalerweise auf dem Burghof, da wir diese Woche leider aber mit schlechtem Wetter bestraft  wurden, findet dieses meistens in der Halle statt, die aber auch ihren ganz eigenen Charme besitzt. Während des Plenums werden organisatorische Fragen geklärt und das generelle Wohl aller sichergestellt. Es ist eigentlich sogar die einzige Tageszeit, an der sich alle zusammen versammeln und so entsteht immer eine sehr schöne Gemeinschaftsatmosphäre. Nach mehreren kurzen Reden folgt eine kleine Gruppenaktivität, die den Tag einleiten und uns noch etwas mehr zusammenschweißen soll. Ist das Morgenplenum feierlich für beendet erklärt worden, machen sich alle auf den Weg zu ihren Hauptkursen.

Der erste Slot der Hauptkurse findet von 9 – 12 Uhr statt und ist bestens dafür geeignet, sich einer bestimmten Thematik ganz bewusst zuzuwenden und darin einzutauchen. Für viele ist diese Zeit des Tages auch ein großes Highlight, denn hier wird besonders viel entwickelt, gelernt und geforscht. Wenn du mehr über die verschiedenen Hauptkurse erfahren möchtest, kannst Du Posts mit mehr Infos in der Rubrik „Kurse“ finden.

Nach drei Stunden Hauptkurse ist der Hunger groß und alle stürmen Richtung Speisesaal, um das leckere Mittagessen zu genießen, welches die Küche jeden Tag für uns vorbereitet. Zum Essen gibt es eine Hauptspeise mit mehreren Beilagen, Salaten und einem süßen Nachtisch. Außerdem wird zwischen dem „normalen“, vegetarischen, veganen und Allergiker- und unverträglichkeitenfreundlichen Essen unterschieden; es ist also für jeden etwas dabei. Auch hier wird sich wieder angeregt ausgetauscht und getratscht.

Auf das Mittagessen folgt eine der wenigen „freien“ Phasen, allerdings kann man mittags auch wieder an unterschiedlichsten küAs teilnehmen, wenn man möchte. Diese drehen sich meistens um sportliche Aktivitäten, aber auch kreative Angebote sind oft enthalten. Hier hat man die Möglichkeit, mental einmal runterzukommen und auch außerkursisch mit den fantastischen Menschen hier in Kontakt zu treten und gemeinsame Interessen zu entwickeln.

Von 13:30 Uhr – 15:30 Uhr finden sich die Lernenden in ihren Wahlkursen ein und lassen dort fantastische Dinge entstehen – wie diesen Blog :). Insgesamt findet man 5 verschiedene Wahlkurse auf dem Burggelände, und sie alle entwickeln zusammen als Team ein Gesamtprojekt. Hast du Interesse, mehr über die Wahlkurse herauszufinden? Dann lies dir mal die Posts in der Rubrik „Kurse“ durch.

Danach folgt ein, wie die meisten finden, viel zu kurzer, Kaffeeslot. Hier verputzt die ganze Akademie den köstlichen Kuchen, den das Küchenteam täglich backt und dazu gibt es außerdem Kaffee, Kakao und Tee.

Darauf folgt die Projektphase, in denen die Schüler*innen eigenständig mit anderen an Projekten arbeiten können, die sie interessieren und die sie sonst höchstwahrscheinlich nicht angehen könnten. Auch dies ist wieder eine Phase des angeregten Austauschs und interessanten Gesprächen und Diskussionen. Die Projekte gehen von psychologischen Experimenten, über kreative Gestaltungen zu gesellschafts-wissenschaftlichen Fragen und noch vielem mehr. Wenn du über die verschiedenen Projekte mehr erfahren willst, schau‘ doch gerne mal in der Unterkategorie „Projekte“ vorbei.

Nach der interdisziplinären Projektphase ist nochmal eine kleine Pause vorgesehen, um danach umso motivierter noch einmal den Hauptkurs zu besuchen. Dieser geht von 17:30 Uhr – 18:30 Uhr und bildet einen inspirierenden Abschluss der Kursarbeit, in dem man sich mit individuellen Fragestellungen beschäftigt und bestimmte Themen anspricht und diese behandelt.

Hiernach geht es hungrig zum Abendessen, wo die fleißigen Lernenden ihre letzte (zumindest offizielle ;)) Mahlzeit zu sich nehmen, das aus einer Brotzeit und anderen Leckereien besteht. Wenn man Glück hat, ist auch noch etwas vom Nachtisch vom Mittagessen übrig.

Ab jetzt gibt es keine verpflichtenden Angebote mehr und doch befindet sich zu dieser Zeit kaum jemand in seinem Zimmer, sondern verbringt den Abend gesellig mit anderen und probiert küAs aus. Besonders schöne küAs dieses Jahr waren die Tanzabende und die gemeinsamen Lagerfeuer, die in Phasen des ganz guten Wetters, stattfinden konnten.

Um 22 Uhr, ist auf der HSAKA Nachtruhe und alle Schüler*innen befinden sich auf ihren Zimmern und warten darauf, dass Erik und Talita bei ihrer Nachtrunde Gute Nacht sagen, was immer ein besonders schöner Abschluss des Tages ist, bei dem man Highlights oder Probleme mitteilen kann. Außerdem werden auf den Zimmer noch Spiele gespielt, der Tag besprochen und viel gelacht, bis um 23 Uhr das Licht ausgemacht werden soll (ob das wirklich so ist, bleibt natürlich geheim ;))

Wie Du sehen kannst, ist bei uns auf der Akademie echt viel los und da wundert es einen auch nicht mehr, wie viel man in 10 Tagen so erleben kann. Unsere Zeit hier ist leider morgen schon vorbei und wir sind alle schon sehr traurig unsere neuen Freunde gehen zu lassen. Doch eines lassen uns wir ganz bestimmt nicht nehmen: Die Erinnerungen an eine wunderschöne Zeit mit unglaublichen Erlebnissen, Erfahrungen und Entwicklungen und der Motivation, uns nächstes Jahr hier noch einmal zu bewerben 🙂

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